Archive for the 'Studium' Category

Definition von Werbung

14. August 2008

Für ein Projekt versuche ich mich derzeit an einer möglichst trennscharfen, aber hinreichend allgemeinen Definition von werbender Kommunikation. Sie soll sich nicht an betrieblichen Gesichtspunkten und Alltagsverständnis (Wirtschaftswerbung/Werbewirtschaft) orientieren, sondern den Kommunikationmodus Werbung umfassen. Dies ist der aktuelle Stand:

Werbung ist eine offen absichtliche und zwangfreie Form der Beeinflussung, die den Rezipienten zur Übernahme von Selektionen des Kommunikators veranlassen soll. Dabei werden unter Ausblendung etwaiger bekannter Nachteile die Vorteile der gewollten Selektion betont.

Teile der Definition sind übernommen von Guido Zurstiege und Karl Christian Behrens (doch Wirtschaft, aber er hat sich wohl sehr an die Kommunikationswissenschaft angelehnt).

Work in progress. Anregungen werden gerne aufgenommen.

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Es soll nur einen geben: studiVZ mahnt erstiVZ ab.

14. Februar 2008

StudiVZ schiesst ein PR-Eigentor nach dem anderen. Nach der missglückten Kommunikation der neuen AGB mahnen die Berliner nun ein münsteraner Studentenprojekt ab: Dem Mitgründer und -Betreiber von erstiVZ, Peter Großkopf (u.a. brainr), ging heute offenbar eine Abmahnung zu. Er nennt bei Twitter zwar nicht explizit den Absender der Abmahnung, wohl aber die Summe: 2000 Euro verlangt der gegnerische Anwalt von dem Non-Profit-Projekt für seine Bemühungen.

Ich gebe zu, ich bin sauer. Wer in seiner Kommunikation sonst auf studentische Lockerheit und geradezu widerliche kumpelhafte Anbiederei setzt und sich mit pseudopolitischen Kampagnen als Anwalt der Studenten aufspielt, sollte auch leben, was er erzählt. Das hätte man auch anders beilegen können, mit einer freundlichen, aber bestimmten Mail zum Beispiel.

Versuchen wir es nüchtern zu sehen: Da ist das berechtigte Interesse, die eigene Marke unverwechselbar zu halten, zumal wenn damit jemand im eigenen Terrain wildert. Als „kostenlose PR“ würde ich das an deren Stelle auch nicht sehen, wenn es sich um einen Mitbewerber handelt. Aber so einfach wird das nicht sein. Ist „VZ“ überhaupt eine Marke und schützbar? Erinnert sich noch jemand an SocialBC? Die abgewiesene Klage gegen das alternative Businessnetzwerk, bei der festgestellt wurde, dass ein Zusatz wie „BC“ für „Business Club“ nicht schutzfähig ist, war wohl einer der Gründe für die Umbenennung in den Zungenbrecher Xing. Also würde ich mir an Peters Stelle erst mal Beratung holen und nicht vorschnell Ansprüche anerkennen. Dass studiVZ gern mal ein bisschen zu weit geht mit unhaltbaren rechtlichen Forderungen ist ja bekannt.

Und ja, auch das Layout hatte große Ähnlichkeit mit studiVZ, aber hat das nicht auch große Ähnlichkeit mit einer Plattform, die ihrerseits wieder in Verdacht geraten war, geklaut zu sein? Wer ein Copycat betreibt, sollte nicht mit Abmahnungen werfen. Auch Andreas Jacob, Betreiber von pennerVZ, das auf die Problematik der Obdachlosigkeit hinweisen soll, befürchtet, in den nächsten Tagen abgemahnt zu werden.

Dass eine Firma ihre Marke verteidigt und sich gegen unlauteren Wettbewerb und Trittbrettfahrer zur Wehr setzt ist ihr gutes Recht. Ich wäre an Stelle von studiVZ auch gegen erstiVZ vor-, vielleicht aber auch erst mal auf sie zugegangen. Ein unmittelbares anwaltliches Vorgehen ist bei Weitem nicht die einzige Option. Dieses Verhalten zeigt nur wieder die Schizophrenie, aber auch die Nervosität einer Firma, die durch ihre schnelle hohe Bewertung arg unter Leistungsdruck geraten ist.

Peter Großkopf hat erstiVZ vorerst vom Netz genommen und kündigt die Einrichtung eines Spendenkontos an. Er hofft noch auf eine gütliche Einigung. Sobald es dazu Details gibt, werde ich sie weitergeben.

Die Wissenschaft braucht Deinen Hausbriefkasten!

28. Dezember 2007

Kathrin, Kommilitonin aus Münster und Direktmarketing-Spezialistin, schreibt gerade ihre Magisterarbeit über die Rolle des Hausbriefkastens im Alltag. Liebe Netzmenschen, das ist das Metallding unten im Flur oder an der Hauswand. Der Kommunikationskanal von GEZ, Finanzamt und Teppich-Dauerräumungsverkäufern. Kathrin sucht noch freundliche Versuchspersonen für ihre Untersuchung. Sie schreibt:

„Die Erhebung ist qualitativ, also etwas aufwändiger als ein einfacher Online-Fragebogen. Die Befragten müssten die folgenden Fragen mit Ja beantworten um an der Studie teilnehmen zu können:

  1. Sind sie in der 3. Januar Woche zuhause?
  2. Können Sie gewährleisten, dass sie in dieser Woche die Person im Haushalt sind, die den Briefkasten leert (auch nach Absprache)?
  3. Arbeiten Sie nicht bei einem Zustellunternehmen / Postdienstleister (in Zukunft oder früher)?
  4. Haben Sie einen Briefkasten (keinen Briefschlitz). Oder: Ist es Ihnen möglich den Fragebogen auszufüllen, bevor sie die Post wahrgenommen haben?
  5. Haben Sie getrennte Briefkästen für Arbeit und Privatleben?
  6. Sind Sie über 14?
  7. Sind Sie nicht in der Werbebranche / im Marketing angestellt (gewesen oder zukünftig angestellt)?
  8. Haben Sie keinen Aufkleber „Bitte keine Werbung“ an ihrem Briefkasten, und sind sie nicht auf der Robinson-Liste eingetragen?“

Befürchtungen, ab der Teilnahme an dieser Studie mit Werbebriefen zugeschüttet zu werden, kann ich zerstreuen: Für Kathrins Zuverlässigkeit kann ich mich verbürgen. Leider disqualifizieren mich die Punkte 5 und 7 deutlich. Aber vielleicht beginnt einer meiner Leser das Jahr damit, der Wissenschaft und einer netten Neu-Hannoveranerin unter die Arme zu greifen. Ein Kommentar an dieser Stelle oder eine Mail an mich genügt, ich leite alles weiter.

Papiertiger der Informationsgesellschaft

15. Dezember 2007

Na Glückwunsch. Da liegen Dokumente in der Universitäts- und Landesbibliothek elektronisch vor, und um sie auszuleihen respektive mal querzulesen, muss ich sie nun ausgedruckt abholen:

„…die von Bundestag und Bundesrat beschlossenen Änderungen im Urheberrechtsgesetz führen ab dem 01.01.2008 zu einer wesentlichen Einschränkung der Lieferbedingungen im bibliothekarischen Fernleihverkehr. Da § 53a UrhG die Voraussetzungen für die Lieferungen elektronischer Dokumente nur unbestimmt regelt, müssen die am Fernleihverkehr teilnehmenden Bibliotheken vorerst auf die elektronische Auslieferung (z.B. als E-Mail-Anhang oder als Download) verzichten. Aus diesem Grund liegen von bestellten Aufsätzen bis auf Weiteres nur noch Kopien als Papierausdruck in der ULB vor und müssen von Ihnen dort abgeholt werden. Sie werden jedoch auch weiterhin über das Eintreffen der Kopien benachrichtigt.“ (aus einer Mail der ULB Münster)

Und ich dachte, solche Rückschritte gibt es nur in der Musik- und Softwareindustrie. Es geht um das hier:

„Zulässig ist auf Einzelbestellung die Vervielfältigung und Übermittlung einzelner in Zeitungen und Zeitschriften erschienener Beiträge sowie kleiner Teile eines erschienenen Werkes im Weg des Post- oder Faxversands durch öffentliche Bibliotheken, sofern die Nutzung durch den Besteller nach § 53 zulässig ist. Die Vervielfältigung und Übermittlung in sonstiger elektronischer Form ist ausschließlich als grafische Datei und nur dann zulässig, wenn der Zugang zu den Beiträgen oder kleinen Teilen eines Werkes den Mitgliedern der Öffentlichkeit nicht von Orten und zu Zeiten ihrer Wahl mittels einer vertraglichen Vereinbarung ermöglicht wird.“ (§53a aus dem „Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft„)

Na dann herzlich willkommen in der Informationsgesellschaft. Aber nicht von Orten und zu Zeiten unserer Wahl, bitteschön!

Mehr Infos gibts beim Urheberrechtsbündnis.

Mensa

8. Dezember 2007

Bei einem stabilen Schnitzel, das ich mir mit Heidelbeersoße gourmetisiert habe, habe ich mir folgende Frage gestellt: Gibt es eigentlich Mensa-Essen, das billiger verkauft als eingekauft wird? An der Kasse werden alle abgewogenen Waren pauschal pro Gramm einheitlich berechnet. Wenn jetzt die Heidelbeersoße an der Mensa-Kasse zum Gulaschpreis verkauft wird, was ist, wenn ich täglich ein Kilo davon nach Hause trage? Vielleicht pack ich es neu ab und verkauf es über Ebay. Oder ich spar es für bessere Zeiten…

Diese blöde Frage wird Ihnen präsentiert von…

29. November 2007

Schulen und Universitäten blieben bisher weitgehend von Werbung verschont. Den paar Plakaten, Aufklebern und Promo-Aktionen war man spätestens im Hörsaal entgangen. Smaboo schickt sich an, auch diese Hürde noch zu nehmen: Das Startup vermarktet die Laptop-Rückseiten von Studierenden.

Auf so eine Idee sind sicher alle schon mal gekommen, die Nerds in ihrem Freundeskreis haben. Ob CCC-Treffen, Barcamp, Programmiersprache oder Blog-Adresse, die Aufkleber auf dem Rechner sind die Wanderplaketten des 21. Jahrhunderts. Runter damit! Jetzt wird Geld verdient!

Die smaboo-Pilotkampagne soll unter anderem auch in Münster anlaufen. Mal sehen, ob ich einen „sponsored Student“ abfangen und mal nach den Verdienstmöglichkeiten fragen kann. Bisher heißt es nur: „Die Teilnehmer werden an den Erlösen der Aktionen beteiligt.“

Wenn der Millionendeal mit rechnR ausläuft, ist mein Laptopdeckel auch wieder frei. Ab 1. Dezember ist er wieder buchbar (Erik, natürlich auch von Dir!). Bei smaboo ist man der Überzeugung, „dass sich fast jede Werbefläche vermarkten lässt„. Na gut. Folgendes biete ich noch mit an:

  • Einblendungen in Präsentationen: „diese Evaluation wurde Ihnen präsentiert von…“
  • Unvermitteltes lautes Herausschreien des Markennamens auf dem Campus
  • Sponsoring-Aufnäher an Hemdkragen, Ärmel, Brust
  • Tätowierungen auf Stirn, Nacken und Handrücken

Buchungen mit Gebot bitte gleich hier als Kommentar.

P.S.: Wer vermarket eigentlich die Heckscheiben der tiefergelegten Kompaktwagen allerorten? Je nach Peer Group kleben da vollflächige Logos von Pioneer, Pit Bull, Jägermeister oder Oakley. Die sind meist so häßlich, das kann nicht umsonst sein.

Google kommt nach Münster

14. November 2007

Der Suchmaschinenonlinewerbung- socialnetworkhandysoftwaremulti sucht nach Frischfleisch und will Ende des Monats westfälische Studenten kurz vor dem Abschluss casten (per Mail via Markus):

Google kommt an die Universität Münster, um einem immer noch weit verbreiteten Cliché entgegenzutreten: Eine Karriere beim Suchmaschinenanbieter und Akteur in der Online-Werbung „Google“ ist nicht nur für Programmierer und Computerexperten möglich! Gesucht werden vielmehr Kommunikationsspezialisten, kreative Köpfe und starke Team-Player mit unterschiedlichstem Studienhintergrund.

Wer sich für eine Karrriere im Bereich Online Sales und Marketing beim Datenkraken interessiert, sollte am 20. November um 16:30 beim Workshop mit Get-Together am Schlossplatz 5 vorbeischauen. Mehr Infos und den Kalender mit den Terminen an anderen Unis gibts direkt bei google.

Geschichten zum Gruscheln

19. Oktober 2007

Paul kann man nicht gruscheln. Mich auch nicht. Warum, hat dankenswerterweise Hendrik Steinkuhl auf den Punkt gebracht. Danke, Herr Studiosus!

DFJV: Blogger beißen nicht

14. Oktober 2007

Da ist mir doch der Deutsche Fachjournalisten-Verband um einen Tag zuvorgekommen und hat 10 Thesen zu Weblogs und Journalismus veröffentlicht (via medienrauschen). Offensichtlich löst man sich dort langsam von normativen Grabenkämpfen und geht einen Schritt auf die Blogger zu. Die Journalisten werden sogar ausdrücklich ermutigt, Blogs als Quelle und als eigenes Mittel zum Dialog zu verwenden.

Die Zurückweisung einer möglichen Konkurrenz aus Bloggerhausen ist natürlich so obligatorisch wie in sich unschlüssig:

„Ein Ersatz der traditionellen Medien durch diese neuen Angebote kann schon deshalb nicht stattfinden, weil zahlreiche Blogs Berichterstattung aus den Medien aufgreifen, zitieren und kommentieren und Diskussionen so erst angestoßen werden.“

In der Momentaufnahme stimmt das. Auf Dauer muss das nicht anders aussehen, könnte aber. These 7 ist Wasser auf meine Mühlen:

„Durch ihre Subjektivität eröffnen Blogs Journalisten einen ungefilterten Blick in Debatten über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Im Idealfall können Journalisten so auf ein breiteres Meinungsspektrum zurückgreifen und Debatten besser beschreiben.“

Am besten gefällt mir das versöhnliche Fazit:

„Journalisten sollten sich daher der neuen Entwicklung offen und
gelassen nähern und diese Formate selbst ausprobieren.“

Herzlich willkommen.

Thesen zu Weblogs, Öffentlichkeit und Systemtheorie

11. Oktober 2007

Diese Thesen habe ich als Vorbereitung auf eine Prüfung niedergeschrieben. Ich veröffentliche sie hier in loser Reihenfolge und zum selbst Weiterdenken, in der Hoffnung auf Anschlusskommunikation. 😉 Grundlage ist die Systemtheorie nach Luhmann und das Öffentlichkeitsmodell von Kohring (einen Einstieg gibt seine Antrittsvorlesung in Münster). Von daher sind die Begriffe auch nicht immer identisch mit ihrem Alltagsverständnis! Alles mit Vorsicht zu genießen und noch nicht rund, aber ein Denkanstoß.

  • Luhmanns Begriff von Interaktionssystem vs. Massenmedien trägt nicht mehr. Soziale Systeme sind durch Kommunikation konstituiert, die ihrerseits durch sich selbst konstituiert ist. Massenmedien, zu denen Luhmann sämtliche technische Vermittlung zählt, können aber auf diese Weise nicht als soziales System abgegrenzt werden. Soziale Systeme sind nur durch Sinn begrenzt, nicht durch technische Medien. Ich kann also medienvermittelt nicht-öffentlich kommunizieren sowie unter Anwesenheit öffentlich kommunizieren.
  • An Stelle der Interaktionssysteme bzw. Primärkommunikation vs. Massenmedien möchte ich die Unterscheidung offene vs. geschlossene Kommunikation verwenden, wobei die geschlossene Kommunikation durch die bewusste Auswahl direkt angesprochener Kommunikationspartner gegenüber der offenen abgegrenzt wird, die sich an ein unbestimmtes, diffuses Publikum richtet. Beides ist im www möglich.
  • Das Internet an sich ist ebensowenig ein soziales System wie das Telefon oder der Fernseher. Das www ist auf inhaltlicher Ebene sehr wohl ein soziales System.
  • Es reduziert die Unwahrscheinlichkeit von Kommunikation im Allgemeinen, erhöht aber gleichzeitig die Unwahrscheinlichkeit einer spezifischen Kommunikation.
  • Weblogs sind aus Linklisten hervorgegangen, also Anschlusskommunikationen mit der Aufforderung zur Anschlusskommunikation. Die Funktionsweise von Weblogs und die Bewertungsmechanismen von Charts und Aggregatoren bilden starke Anreize zur Anschlusskommunikation. Blogger definieren den Wert ihres Produkts mehr über Anschlusskommunikation in Form von Kommentaren und Trackbacks als über Seitenabrufe. Dieses soziale Phänomen fördert das Gelingen von Kommunikation.
  • Weblogs sind kein Journalismus, so lange ihnen diese Rolle nicht gesellschaftlich konsentiert zugewiesen wird. Das könnte sich aber ändern. Für das www sind sie bereits dabei, die Rolle eines Leistungssystems zu übernehmen, da web-spezifische Themen in den klassischen Medien unterrepräsentiert sind.
  • Viele Blogs sind themenspezifisch und machen sich einen systemspezifischen Code wie den der Wirtschaft, der Wissenschaft oder des Rechts zu eigen, mit dementsprechenden Systemgrenzen und blinden Flecken. Durch die Überschneidung verschiedener Perspektiven in einem Thema und deren Nachvollziehbarkeit werden die blinden Flecken verringert. Daraus ließe sich (den empirischen Nachweis dahingestellt) folgern, dass ein einzelnes Weblog oft keine öffentliche Kommunikation beinhaltet, die Gesamtheit solcher Weblogs, die sog. Blogosphäre, aber sehr wohl, da sie systemübergreifende Zusammenhänge erkennbar macht.
  • Das einzelne Weblog mit privaten Erlebnissen, Nachrichten und Meinungen befände sich somit nicht im Funktionssystem Öffentlichkeit, die „Blogosphäre“, die Summe strukturell gekoppelter Blogs, hingegen schon, da sie zur Ausbildung gesellschaftlicher Erwartungen beiträgt.
  • Im Sinne von McLuhans „Global Village“ lösen Blogs das Problem, dass Austausch persönlicher Meinungen und Nachrichten am Lagerfeuer nicht mehr stattfindet und soziale Netze des einzelnen Menschen örtlich immer verstreuter werden. Sie helfen bei der Ausbildung gesamtgesellschaftlicher (Blogosphäre) und spezifischer (einzelnes Blog) Erwartungen.

Der Frage, ob Weblogs als Journalismus gelten können, bin ich in meinem Versuch einer Zusammenschau über den Forschungsstand zu Weblogs und Journalismus nachgegangen.

Eben bin ich noch auf eine Ringvorlesung im jetzt beginnenden Semester gestoßen: Unter dem Titel „Internet Gesellschaft“ sprechen u.a. Soziologen, Politologen, Kommunikationswissenschaftler und Praktiker über Web x.0 und seine Auswirkungen. Vorgemerkt!