Archive for November, 2007

Diese blöde Frage wird Ihnen präsentiert von…

29. November 2007

Schulen und Universitäten blieben bisher weitgehend von Werbung verschont. Den paar Plakaten, Aufklebern und Promo-Aktionen war man spätestens im Hörsaal entgangen. Smaboo schickt sich an, auch diese Hürde noch zu nehmen: Das Startup vermarktet die Laptop-Rückseiten von Studierenden.

Auf so eine Idee sind sicher alle schon mal gekommen, die Nerds in ihrem Freundeskreis haben. Ob CCC-Treffen, Barcamp, Programmiersprache oder Blog-Adresse, die Aufkleber auf dem Rechner sind die Wanderplaketten des 21. Jahrhunderts. Runter damit! Jetzt wird Geld verdient!

Die smaboo-Pilotkampagne soll unter anderem auch in Münster anlaufen. Mal sehen, ob ich einen „sponsored Student“ abfangen und mal nach den Verdienstmöglichkeiten fragen kann. Bisher heißt es nur: „Die Teilnehmer werden an den Erlösen der Aktionen beteiligt.“

Wenn der Millionendeal mit rechnR ausläuft, ist mein Laptopdeckel auch wieder frei. Ab 1. Dezember ist er wieder buchbar (Erik, natürlich auch von Dir!). Bei smaboo ist man der Überzeugung, „dass sich fast jede Werbefläche vermarkten lässt„. Na gut. Folgendes biete ich noch mit an:

  • Einblendungen in Präsentationen: „diese Evaluation wurde Ihnen präsentiert von…“
  • Unvermitteltes lautes Herausschreien des Markennamens auf dem Campus
  • Sponsoring-Aufnäher an Hemdkragen, Ärmel, Brust
  • Tätowierungen auf Stirn, Nacken und Handrücken

Buchungen mit Gebot bitte gleich hier als Kommentar.

P.S.: Wer vermarket eigentlich die Heckscheiben der tiefergelegten Kompaktwagen allerorten? Je nach Peer Group kleben da vollflächige Logos von Pioneer, Pit Bull, Jägermeister oder Oakley. Die sind meist so häßlich, das kann nicht umsonst sein.

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trigami-Bashing oder Wer liest schon AGB?

28. November 2007

Dies ist kein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Sturm im Blogwasserglas: Matthias hat bei trigami angeboten bekommen, eine Erotik-Seite zu rezensieren – als Minderjähriger. Kaum hat er seiner Verwunderung Ausdruck verliehen, fragen sich alle, mal nüchtern, mal aufgeregt, warum man dort denn das Alter nicht abfragt. Die Antwort ist einfach: Weil Minderjährige dort ohnehin nicht zugelassen sind.

Man kann trigami offensichtlich eine Menge Kinderkrankheiten und Fehler vorwerfen, wir den meisten Startups, aber an den aufgeräumten AGB könnten sich viele eine Scheibe abschneiden. Wahrscheinlich werden sie in Zukunft die Volljährigkeit noch mal ausdrücklich abfragen. Ein guter Anlass, gleich das genaue Alter zu erfragen, hilft beim Targeting, wenn die Nutzerbasis größer wird.

Matthias kann sich nun über den wahrscheinlich höchsten Traffic seiner Blog-Geschichte freuen (ich wünsche ihm, dass ein wenig auch für sein Projekt mtb-junkie abfällt 😉 ) und sich darüber ärgen, bei trigami rausgeflogen zu sein. Keine Kohle mehr für Blogposts, zumindest von dieser Seite. Er wird’s verkraften.

Viel spannender als ob Matthias für den Besuch einer Seite bezahlt wird die wahrscheinlich ähnlich spannend ist wie der Schwimmunterricht finde ich die Kaskade der Reaktionen (ja, ich jetzt auch noch). Die wenigsten, pro oder contra Blog-Kommerz, aber alle contra trigami, machen sich die Mühe, mal nachzuforschen. Nachtreten ist risikolos. Immer der Herde nach.

Ein Co-Münsteraner bringt es auf den Punkt.

Identitäts-Sammelalben – für wen?

21. November 2007

Vor kurzem hat mich ein Uni-Newsletter mit dem Schwerpunkt Online-Reputation erreicht. Nun ist das Thema also endlich auch in Institutionen wie Universitäten angekommen. Ganz neu ist es ja nicht, es ist nur über die Social-Network-Mitmach-Euphorie in Vergessenheit geraten. Jetzt kommt möglicherweise für die ersten Bewerber der Kater, wenn Personaler sie mit Fotos konfrontieren, auf denen sie herzlich eine Klobrille umarmen. Diverse Firmen wollen in diese Lücke stoßen. Ich halte diesen Markt für spannend und äußerst schwierig.

Der Amerikanische Dienst ReputationDefender tritt amerikanisch-Hemdsärmlig auf, mit den Stufen „search“ und „destroy“ macht er sich auf die Jagd nach rufschädigenden Inhalten über seine Klienten. Denen wird versprochen, dass missliebige Inhalte durch eine selbstentwickelte Technik und zeitraubende Arbeit entfernt würden. Für mich ist das bisher eher eine rechtliche als eine technische Frage gewesen.

Ich habe selbst vor einiger Zeit ein Konzept für die Abbildung von Reputationen im Netz entworfen, das auf Fremdeinschätzungen, also Empfehlungen und Kommentaren, basieren sollte, aber den Gedanken vorerst verworfen. Ein wenig in diese Richtung sollte auch mywhitelist gehen, von dem man aber nicht viel gehört hat. Im Moment wird dort umgebaut.

my ON-ID arbeitet mit Selbsteinschätzungen: Man sucht Inhalte über sich selbst aus dem Netz aus, die man präsentieren möchte, kann diese in eine Reihenfolge einordnen und kommentieren. Eine Art Online-Sammelalbum also, das sich, wie my ON-ID verspricht, für die meisten Personen weit oben unter den Google-Ergebnissen einreiht.

Nun frage ich mich aber: Wer will das lesen? Warum sollte ich mich mit selektiven, einseitig gefärbten Informationen begenügen, wenn ich auf der Suche nach Informationen über einen Menschen bin? Wenn ich bei Google suche, reicht mir das meist eben nicht. Dann bin ich auf der Suche nach den unzensierten, unkommentierten Informationen, im Zweifelsfall auch nach Flecken auf der weißen Weste. So wie gute Journalisten sich nicht mit der Pressemitteilung eines Unternehmens abfinden, würde ich solche Sammlungen immer kritisch hinterfragen.

Links zu Inhalten über mich kann ich auch beispielsweise in meinem Blog aggregieren. Darüber hinaus hilft weiterhin nur, mich auch im Netz vernünftig zu verhalten und nicht wie die Axt im Walde. Das sagt im Interview auch my ON-ID-Gründer Mario Grobholz, von dem ich bei der Gelegenheit eine neue Vokabel gelernt habe: „Ego-surfing“ steht wohl für die Suche nach dem eigenen Namen im Netz.

Gründerwelle?!

17. November 2007

Beim so betitelten IdeaLab an der WWU war zwar hin und wieder schon das böse Wort von der Blase zu hören, die Euphorie ist aber ungebrochen. Oliver Jung ließ in seiner Präsentation die Geldsäche regnen…

Slide Geldsäcke

…und am Waschtisch klemmen Mitgründer-Gesuche wie andernorts Gewinnspiel-Karten:

Mitgründer gesucht

Wer die Karten übersehen hat, findet die ausführliche Beschreibung bei Armin Riemer.

Reiseverbindungen ins Web 2.0

16. November 2007

Der Bahnstreik hat mir unfreiwillig einen Nachmittag mehr zum Arbeiten geschenkt (in seiner Frequenz erinnert mich das langsam an die 20%-auf-alles-Baumarkt-Aktionen). Zum IdeaLab in Vallendar fahre ich in 6 Stunden ab. Wenn die GDL aber am Samstag ihren Sandkasten wieder zumacht, steht dem Besuch der folgenden Veranstaltungen nichts mehr im Wege:

pl0gbar Münster
22. November

Echt schon die 6. pl0gbar hier in Münster? Dann muss ich das auch nicht mehr erklären. Der Ort wird noch entschieden. Das Fundus am Bahnhof hat zwar mit den vorbeifahrenden Zügen Atmosphäre, aber kein stabiles WLAN. Ich schlage das Rick’s vor: WLAN, Atmosphäre, gute Musik und bei mir um die Ecke. Es haben sich via wevent immerhin schon sechs Teilnehmer angesagt (geht zur Not auch über upcoming), für die verkannte Webzwonull-Metropole Münster nicht schlecht. Außerdem gibts bunte Luftschlangen und Billy tanzt auf dem Tisch, also Teilnahmebefehl!

Webmontag Köln
26. November

Spielplatz Köln, mehr Infos bei upoming und im Wiki. Ob ich da hin komme, steht in den Sternen, noch mehr, ob ich dann schon Kaffee mitbringen kann. Aber auch so isses schön da. Nette Leute, interessante Präsis, so nahrhaft wie ein kleines Barcamp.

Webmontag Aachen
3. Dezember

Zum zweiten mal organisieren Christian, Andreas und Franz den Webmontag in Aachen. Dieses mal werde ich auf jeden Fall dabei sein und bei Interesse etwas zu zuckr (dann schon als closed beta online und unter neuem Namen) erzählen, eventuell auch ein paar Tipps zum Thema Naming geben. Auch hier ist der Ort noch offen. Infos und Anmeldung via upcoming, XING oder das Wiki.

easn Roundtable
15. Dezember

Hierzu lasse ich Andreas selbst zu Wort kommen:

Der roundtable soll konkret dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch zu kommenden Trends im Internet dienen. Die Identifizierung von neuen Strömungen, Märkten, und schließlich Business Opportunities steht dabei im Fokus. Beginnend mit einem Überblick zum Status Quo können die Teilnehmer anschließend in weiteren Diskussionen und Research/Work-Sprints ihre Marktkenntnisse vertiefen und Chancen herausarbeiten, am Ende des Treffens sollen klar identifizierte Marktchancen stehen.

Ich weiß noch nicht, ob ich es dorthin schaffe. Wenn der Workshop hält, was er verspricht, auf jeden Fall spannend. Rechtzeitig anmelden bei easn.

Google kommt nach Münster

14. November 2007

Der Suchmaschinenonlinewerbung- socialnetworkhandysoftwaremulti sucht nach Frischfleisch und will Ende des Monats westfälische Studenten kurz vor dem Abschluss casten (per Mail via Markus):

Google kommt an die Universität Münster, um einem immer noch weit verbreiteten Cliché entgegenzutreten: Eine Karriere beim Suchmaschinenanbieter und Akteur in der Online-Werbung „Google“ ist nicht nur für Programmierer und Computerexperten möglich! Gesucht werden vielmehr Kommunikationsspezialisten, kreative Köpfe und starke Team-Player mit unterschiedlichstem Studienhintergrund.

Wer sich für eine Karrriere im Bereich Online Sales und Marketing beim Datenkraken interessiert, sollte am 20. November um 16:30 beim Workshop mit Get-Together am Schlossplatz 5 vorbeischauen. Mehr Infos und den Kalender mit den Terminen an anderen Unis gibts direkt bei google.

Höchste Zeit

13. November 2007

Höchste Zeit

So gesehen schon vor längerem im Uni-Gebäude an der Scharnhorststraße.

Keine Zeit für lange Worte heute. Wir sind im Koffeinrausch.

Die Zukunft des Internet am Ende der Welt

11. November 2007

Prüm ist das Ende der Welt. Von diesem Kaff in der Eifel ist jeder andere Ort maximal entfernt. Der ideale Standort also, um in Ruhe zu konferieren, mit Konzentration und Networking auf höchstem Niveau. Der abendliche Input war beachtlich. Bitburg ist ja auch gleich um die Ecke. Auf Einladung des Aachener Entrepreneurship Teams ging es um „The next big thing on the internet“.

Sich unter DEM Titel in ein Tagungszentrum formerly known as Jugendherberge (tiefe Identitätskrise: Konferenzzimmer und nervige Hightech-Türschlösser, dagegen morgens eiskaltes Wasser aus der Dusche) zurückzuziehen, in dem es keinen brauchbaren Internetzugang gibt, ist mutig. Doch dafür wurden die knapp 30 Teilnehmer durch gehaltvolle Vorträge und gute Gespräche entschädigt.

Ralf Schmelter vom Gründerkolleg der RWTH Aachen, E-Commerce-Experte Jochen Krisch, Serial Founder Nico Lumma, edelight-Gründer Peter Ambrozy und Christian Angele von imedo teilten ihre Erfahrung mit uns, genauso wie mein persönlicher Favorit Martin Oetting. Letzterer hat mich nicht nur in Sachen virales Marketing weitergebracht, sondern auch frisch motiviert, unser Startup mit voller Überzeugung und Energie anzugehen. Ein paar Videos gibts schon bei easn. Danke an dieser Stelle an alle.

Gut gefallen haben mir auch Idee und Team von Rudi rockt, weil sie mit mindestens einem Bein fest in der Offline-Welt stehen: Ein wenig ähnlich zu running dinner werden über rudirockt.de Abende veranstaltet, bei denen sich zufällig zusammengewürfelte Menschen zum Kochen treffen, nacheinander jeweils zu Vorspeise, Hauptgericht und Dessert. Und zum Abschluss gibts eine große Party. In Aachen hat das diese Woche über 1000 Teilnehmer auf die Beine gebracht. Respekt! Jetzt müssen sie „nur noch“ anfangen, Geld zu verdienen. Wie ich die fünf Gründer einschätze, wird ihnen das auch nicht all zu schwer fallen.

Im Nachhinein zum titelgebenden Zitat des Wochenendes avanciert ist der meiner Erinnerung nach von Peter geprägte und von Christian und Martin bekräftigte Ausspruch zur Frage, ob man die Ochsentour des Klinkenputzens bei Investoren, Multiplikatoren und den hundsgemeinen Usern nicht abkürzen könne:

„Man muss die Scheisse fressen!“

Es ist wohl was dran. Aber ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Manchmal reicht es, einen Kaffee zu trinken.

Kaffee, natürlich mein Thema auch an diesem Wochenende. Und wieder hat sich gezeigt, wie viel man davon hat, mit seinem Wissen, aber auch seinen Schwächen und Fragen offen auf andere zuzugehen. Ich habe eine Menge gute Anregungen mitnehmen können und vielleicht den einen oder anderen von unserem Produkt überzeugt. Leute, behaltet Eure Ideen nicht in der Schublade. Wenn ein anderer sie einfach klauen und dann schneller und besser umsetzen kann, ist es wahrscheinlich noch nicht die richtige. My two cents zu diesem ewigen Thema.

Ach ja, und wenn ich darauf schon so rumreite… Für den, der es noch nicht weiß: Wir werden Kaffee herstellen und vertreiben. Richtig guten, frischen Kaffee. Mit ziemlich ausgefallenen Aromen. Mass customized vom Flavour über die Bohnensorten bis zum Label. Also gute alte Schule mit Produkt und so. Und wer nun losziehen will und die gleiche Idee umsetzen, sollte vorher auf einen Kaffee bei mir vorbeischauen, denn mittlerweile hab ich sicher ein paar Tips parat. Zum Beispiel, unseren Start Anfang Dezember noch abzuwarten und dann aus unseren Fehlern zu lernen. 😉

P.S.: Zeitgleich wurde die Vorratsdatenspeicherung verabschiedet und der Karneval, das Fest der Masken, eröffnet. Wie tiefsinnig passend eigentlich.

camp-spinoffs

7. November 2007

Gestern habe ich den Querkopf ausgemacht, der sich für die Idee des copycat weekends verantwortlich erklärt, die seit dem StartupWeekend herumgeistert: Peter war’s, im Auto ICE nach Hamburg mit Jan. Das könnte im Grunde wie ein StartupWeekend laufen, nur dass nicht langwierig eine neue Idee entworfen, sondern eine irgendwoanders erprobte gut kopiert wird. Das sollte die potentiellen Investoren doch freuen.

In einer Entspannungsminute habe ich mal einen naheliegenden Logo-Vorschlag hingeworfen. Public domain. Und wer es besser machen kann, ist ganz herzlich eingeladen, entweder an dieser Version rumzudoktern oder seine eigene zu veröffentlichen.

copycat weekend

copycat weekend

Um die Raffgier-Vorwürfe gleich wieder abzudrehen: Das wird ein reines Spaß-Wochenende ohne Profitabsicht. Peter hat vorgeschlagen, das Projekt mitsamt Namen, Domain und Codebase im Anschluss an das Wochenende für einen guten Zweck bei Ebay zu versteigern, eine Pulle Sekt aufzumachen und nach Hause zu gehen. Das gefällt mir gut, ich würde es aber um einen kleinen Dreh weiterspinnen:

Begonnen wird mit der Versteigerung schon am Samstagabend, während wir noch entwickeln, und Ende ist am Sonntag um 18 Uhr. Wird doch auch für die Bieter viel spannender, wenn sie per Liveblog und Videostream mitverfolgen können, was sie für ihre Millionen eigentlich kriegen. Und wir gehen mit dem Gefühl nach Hause, wirklich einen Schlussstein drangesetzt zu haben. Als Ort schlage ich natürlich Münster vor.

Im Zuge des bcb2 ist auch die verwegenste Barcamp-Idee aller Zeiten aufgekommen. Als wir von zuckr erzählt haben, hat uns ja schon jemand für verrückt erklärt („Und ihr meint das ernst?“), aber das, mein lieber Jan, toppt alles. Mehr Infos in Kürze.

BCB2-Session: Web-Typographie

7. November 2007

In Gerrits sehr übersichtlicher und guter Einführung in die Web-Typographie habe ich nichts aufgezeichnet, sondern Notizen gemacht. In seinem Blog sind die dazugehörigen Slides verlinkt. Los gehts:

typographie

gestalten mit zeichen
disziplinen:
layer1: font design
layer2: micro typography
layer3: macro typography (layout)

typography is about readability, not creativity

herausforderung: lange fließtexte gut lesbar machen

old/new approach to web readability

higher resolutions -> bigger type
mind. 12 f. serifenlose schriften
mind. 14 f. serifenschriften
zeilenlänge 40-80 zeichen
mind. 1.4em zeilenhöhe für fließtext
mind. 1.3em zeilenhöhe für headlines

hohen kontrast verwenden, aber nicht rein-schwarz auf weiß, sondern dunkles grau – kann sonst auf alten monitoren flimmern
negativschriften vermeiden

weißraum, weißraum, weißraum!

fließtext linksbündig (bittebitte)
blocksatz ist böse – es gibt keine trennungen in html

-> The 100% Easy-2-Read Standard (Oliver Reichenstein)

sub pixel rendering

serifen oder keine?
serifenschriften sind gedruckt besser lesbar, sie geben dem auge halt. wir lesen keine einzelnen buchstaben, sondern wortbilder. diese bilder sind mit den detaillierteren serifenschriften besser erkennbar.
seit durch höhere auflösung und größere monitore größere schriften verwendet werden, lassen sich serifen auch im web verwenden.

klassische standard-webschriften
times new roman
arial
verdana – nicht so schön für große schriften
georgia
lucida – hierzu keine freie kursivschrift!
trebuchet ms

Für mehr Infos über HTML-Schriften empfehle ich Gerrits Blogeintrag. Überhaupt, was Typographie und Webdesign angeht eine sehr gute Quelle. Auch die Notizen über die neuen Vista-Schriftarten habe ich mir gespart. Ist für mich offen gesagt zu diesem Zeitpunkt noch nicht relevant. Ich nutze ja selbst auf absehbare Zeit noch XP, und wenn ich schon die Seite schön hab, dann will ich das auch sehen können (ja, ich weiß, dass man Schriften nachinstallieren kann 😉 ).

Nachtrag: Auch bei der web2.0expo gab es gerade eine Typographie-Session (via Billy)