Archive for the 'Münster' Category

christcamp – open christmas

1. Dezember 2008

Heute Mittag hatte ich eine spontane Idee: Warum eigentlich nicht an Weihnachten mal mit den Leuten, mit denen man sonst größtenteils nur übers Netz in Kontakt steht, mal einen gemütlichen Abend bei warmen Getränken verbringen und die ganzen netten Weihnachts-Kleinigkeiten machen?

Die spontan rausgehauene Idee fand ein wenig Anklang, also gibt’s nun die Möglichkeit, sich anzumelden, zum 1. Christcamp. Weihnachten nach dem Barcamp-Gedanken. Hinkommen, mit anderen Dein Ding machen. Und im Gegensatz zu Oma und Opa hat dort jeder Verständnis, wenn Dein Laptop und Dein iPhone auch mit von der Partie sind.

Für das Christcamp in Münster gibt es 20 Plätze in meiner Wohnung. Kaffee, Tee und Glühwein stelle ich. Mal sehen, was ich noch zusammenbekomme.

Mittlerweile ist auch schon ein Christcamp Hamburg angesagt, dort mit noch mehr Platz zum gemeinsamen Weihnachten.

Das Programm ist noch weitgehend offen. Meldet Euch im mixxt-Netzwerk an und diskutiert mit.

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Gründerdienstag Münster 04/2008

7. April 2008

Münster ist nicht gerade als das Silicon Valley NRWs bekannt. Um so wichtiger sollte der hiesigen Gründerszene ihre Vernetzung sein. Und hier in Westfalen geht so einiges, wenn man mal näher hinsieht. Außer Kaffee können wir nämlich auch Social Bookmarking und Mousepads mit Bildchen. 🙂 Auch in den Bereichen 3D-Welten, Social Shopping und Mass Customizing stehen Projekte in den Startlöchern.

Grund genug für ein regelmäßiges Treffen für Networking, Wissens- und Erfahrungsaustausch. Dafür gibt es den Gründerdienstag, einen monatlichen Stammtisch für jeden aus Münster und Umgebung, der vorhat oder dabei ist, ein skalierbares Unternehmen zu gründen, naturgemäß mit recht starkem Online-Schwerpunkt. Seit Sommer 2007 läuft das mehr oder weniger regelmäßig, mittlerweile jeden 2. Dienstag im Monat um 20.30 Uhr im DaCapo. Der nächste Termin ist also morgen.

Beim letzten Treffen haben wir einige Themenwünsche der Teilnehmer gesammelt:

  • Unternehmensbewertung insbesondere bei virtuellen Gütern/Geschäftsmodellen
  • VC/BA – wie komme ich dran, wie ticken sie, Fallstricke bei Anbahnung und Vertragsgestaltung
  • Finanzierungs-/Monetarisierungsmodelle
  • Online-Werbevermarktung (mich persönlich interessiert da im Moment am meisten die lokale Komponente)
  • Zielgruppenorientierung: Woher bekomme ich Informationen, was mache ich damit?
  • Wachstum! Internationalisierung vs. andere Strategien
  • Unterschiede in Kultur und Userverhalten zwischen verschiedenen Ländern

Zu manchen Themen wird die Stammbesetzung auch schon etwas beitragen können, vielleicht gesellen sich aber auch noch Fachleute hinzu. In jedem Fall soll, so war der Tenor der Teilnehmer, die lockere Stammtisch-Runde beibehalten werden und kein Vortrag daraus gemacht werden.

Bei Interesse freue ich mich über eine Anmeldung bei XING oder Venteria, wo es auch weitere Infos gibt. Die Forums-Diskussion zum Treffen findet sich ebenfalls bei XING.

Einigung zwischen erstiVZ und studiVZ

15. Februar 2008

Zwischen der Community StudiVZ und dem Studentenprojekt ErstiVZ scheint es zu einer Einigung gekommen zu sein: ErstiVZ-Betreiber Peter Grosskopf teilte eben die Lösung des Konflikts mit. Da Peter von der geplanten Einrichtung eines Spendenkontos nun Abstand nimmt, darf man vermuten, dass er die zunächst vom Anwalt geforderten 2000 Euro Abmahngebühr nicht oder nicht in voller Höhe zahlen muss. Er wird sich für sein Projekt aber einen neuen Namen suchen müssen (Vorschläge? Ich wär ja für ErstiBC).

Dass von der ersten Meldung bis zur Einigung nur 28 Stunden vergangen sind, dankt Peter vor allem der schnell aufgebauten Öffentlichkeit: Von Twitter fand das Thema innerhalb von Minuten in die Blogs und Onlinemedien, bis sich auch große Nachrichtenportale dafür interessierten.

Ob hinter dem plötzlichen Einlenken von höchster Stelle echte Einsicht oder nüchterne Deeskalationspolitik steht, lässt sich von außen kaum beurteilen, spielt aber zunächst eine untergeordnete Rolle. Für mich entscheidend ist, dass Peter für sein Engagement an der Uni nicht auch noch büßen musste und dass der Fall ein anschauliches Beispiel für die Herstellung von Öffentlichkeit durch Twitter und Blogs geworden ist.

Am Rande imponiert mir, dass Peter bei alle dem Stress mit Anwälten, A-Bloggern und Journalisten, bei dem er wahrscheinlich noch ein paar neue Freunde kennengelernt hat, noch zeit für Katzencontent hatte. 😉

Blog-Dresche für StudiVZ nach Abmahnung an Studenten

15. Februar 2008

Die Blogosphäre hat einen neuen Aufreger: Die Nachricht von der Abmahnung von ErstiVZ durch StudiVZ hat schnell die Runde gemacht. Bei Twitter ist dicke Luft, das Netzwerk bezieht dort zur Zeit nur noch Prügel. Die Meldung, dass es seinerseits durch den Verbraucherzentrale Bundesverband abgemahnt wurde, ruft hämische Freude hervor.

Zumindest ist turi2 die Causa ErstiVZ eine kleine Meldung wert und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich auch Mainstream-Onlinemedien für den Fall interessieren. Schließlich ist die Story zu gut: Von den Medien mittlerweile nicht mehr so geliebtes Millionen-Netzwerk mahnt kleines Studentenprojekt ab. Und in Maßstäben des gesunden Menschenverstandes ist das auch ein Aufreger, aus der Perspektive der Juristen ein ganz normaler Vorgang.

Die renommierte Kanzlei, die StudiVZ in solchen Dingen mit der Wahrung ihrer Interessen beauftragt hat, macht vernünftig ihren Job. Es sind Anwälte und keine PR-Berater. Und eventuell gab es auch keine Rückfrage in der StudiVZ-PR-Abteilung, keine Recherche, wer denn dieser Peter Großkopf ist (sie hätten ihn bis gestern auf der eigenen Plattform gefunden) und keine Berücksichtigung des Faktums, dass ErstiVZ seinen User sogar ausdrücklich den Eintritt ins StudiVZ empfohlen hatte. Das ist schade und lässt einen wieder über den Stellenwert der Managementfunktion PR nachdenken.

Gegen die kommerziellen Angebote pokerVZ und fußballerVZ hat StudiVZ seine Ansprüche offenbar schon vor längerem und völlig geräuschlos durchgesetzt. ErstiVZ ist ein Non-Profit-Projekt, das über Adwords noch nicht einmal seine Kosten deckt, seine Macher sind vernetzt und glaubwürdig, sodass diese „Kanonen auf Spatzen“-Reaktion nun auffällt.

Ich habe gestern noch mit Peter gesprochen, der sich sehr vernünftig zurückhält und auf Verständigung setzt, während um ihn herum die Aufregung groß ist. Eventuell hat StudiVZ ja noch ein Einsehen und zahlt seinen Anwalt selbst. Es wäre schon schade, wenn ein Student, der seinen nachrückenden Kommilitonen eine Orientierung bieten wollte, nun aufgrund der Rechtsansprüche DER hiesigen Studentencommunity auf Spenden angewiesen ist.

Es soll nur einen geben: studiVZ mahnt erstiVZ ab.

14. Februar 2008

StudiVZ schiesst ein PR-Eigentor nach dem anderen. Nach der missglückten Kommunikation der neuen AGB mahnen die Berliner nun ein münsteraner Studentenprojekt ab: Dem Mitgründer und -Betreiber von erstiVZ, Peter Großkopf (u.a. brainr), ging heute offenbar eine Abmahnung zu. Er nennt bei Twitter zwar nicht explizit den Absender der Abmahnung, wohl aber die Summe: 2000 Euro verlangt der gegnerische Anwalt von dem Non-Profit-Projekt für seine Bemühungen.

Ich gebe zu, ich bin sauer. Wer in seiner Kommunikation sonst auf studentische Lockerheit und geradezu widerliche kumpelhafte Anbiederei setzt und sich mit pseudopolitischen Kampagnen als Anwalt der Studenten aufspielt, sollte auch leben, was er erzählt. Das hätte man auch anders beilegen können, mit einer freundlichen, aber bestimmten Mail zum Beispiel.

Versuchen wir es nüchtern zu sehen: Da ist das berechtigte Interesse, die eigene Marke unverwechselbar zu halten, zumal wenn damit jemand im eigenen Terrain wildert. Als „kostenlose PR“ würde ich das an deren Stelle auch nicht sehen, wenn es sich um einen Mitbewerber handelt. Aber so einfach wird das nicht sein. Ist „VZ“ überhaupt eine Marke und schützbar? Erinnert sich noch jemand an SocialBC? Die abgewiesene Klage gegen das alternative Businessnetzwerk, bei der festgestellt wurde, dass ein Zusatz wie „BC“ für „Business Club“ nicht schutzfähig ist, war wohl einer der Gründe für die Umbenennung in den Zungenbrecher Xing. Also würde ich mir an Peters Stelle erst mal Beratung holen und nicht vorschnell Ansprüche anerkennen. Dass studiVZ gern mal ein bisschen zu weit geht mit unhaltbaren rechtlichen Forderungen ist ja bekannt.

Und ja, auch das Layout hatte große Ähnlichkeit mit studiVZ, aber hat das nicht auch große Ähnlichkeit mit einer Plattform, die ihrerseits wieder in Verdacht geraten war, geklaut zu sein? Wer ein Copycat betreibt, sollte nicht mit Abmahnungen werfen. Auch Andreas Jacob, Betreiber von pennerVZ, das auf die Problematik der Obdachlosigkeit hinweisen soll, befürchtet, in den nächsten Tagen abgemahnt zu werden.

Dass eine Firma ihre Marke verteidigt und sich gegen unlauteren Wettbewerb und Trittbrettfahrer zur Wehr setzt ist ihr gutes Recht. Ich wäre an Stelle von studiVZ auch gegen erstiVZ vor-, vielleicht aber auch erst mal auf sie zugegangen. Ein unmittelbares anwaltliches Vorgehen ist bei Weitem nicht die einzige Option. Dieses Verhalten zeigt nur wieder die Schizophrenie, aber auch die Nervosität einer Firma, die durch ihre schnelle hohe Bewertung arg unter Leistungsdruck geraten ist.

Peter Großkopf hat erstiVZ vorerst vom Netz genommen und kündigt die Einrichtung eines Spendenkontos an. Er hofft noch auf eine gütliche Einigung. Sobald es dazu Details gibt, werde ich sie weitergeben.

Mensa

8. Dezember 2007

Bei einem stabilen Schnitzel, das ich mir mit Heidelbeersoße gourmetisiert habe, habe ich mir folgende Frage gestellt: Gibt es eigentlich Mensa-Essen, das billiger verkauft als eingekauft wird? An der Kasse werden alle abgewogenen Waren pauschal pro Gramm einheitlich berechnet. Wenn jetzt die Heidelbeersoße an der Mensa-Kasse zum Gulaschpreis verkauft wird, was ist, wenn ich täglich ein Kilo davon nach Hause trage? Vielleicht pack ich es neu ab und verkauf es über Ebay. Oder ich spar es für bessere Zeiten…

zuckr ist jetzt sonntagmorgen – und bloggt!

4. Dezember 2007

Wie ich ja schon angekündigt hatte, sollte zuckr für unser Startup nur ein Arbeitstitel bleiben. Auf dem gestrigen Webmontag in Aachen haben wir uns erstmals offiziell unter neuem Namen vorgestellt: Unter dem Namen sonntagmorgen wollten wir in Zukunft unseren frischen Kaffee an die Frau und den Mann bringen. Dieser Name verkörpert für uns am ehesten das Gefühl, das eine gute Kaffeemischung transportiert. Da ist es dann auch völlig egal, ob man sie am Dienstagnachmittag trinkt.

Die erste Präsentation unter neuem Namen haben wir dazu genutzt, endlich auch unser Blog an den Start zu bringen. Es gab in den letzten Wochen schon so vieles, das wir gern mit unseren Freunden, Bekannten und künftigen Beta-Testern geteilt hätten. Noch sieht es ein bisschen karg aus und WordPress muckt, aber das soll uns jetzt auch nicht mehr aufhalten.

Wer noch nicht weiß, was wir da eigentlich vorhaben und wem die Kurzfassung nicht reicht, bekommt im 8-minütigen easn-Video die ganze Geschichte.

Ab sofort werden wir sonntagmorgen betreffende Themen im Corporate Blog behandeln und alle Interessenten dort über den Stand der Dinge auf dem Laufenden halten.

Reiseverbindungen ins Web 2.0

16. November 2007

Der Bahnstreik hat mir unfreiwillig einen Nachmittag mehr zum Arbeiten geschenkt (in seiner Frequenz erinnert mich das langsam an die 20%-auf-alles-Baumarkt-Aktionen). Zum IdeaLab in Vallendar fahre ich in 6 Stunden ab. Wenn die GDL aber am Samstag ihren Sandkasten wieder zumacht, steht dem Besuch der folgenden Veranstaltungen nichts mehr im Wege:

pl0gbar Münster
22. November

Echt schon die 6. pl0gbar hier in Münster? Dann muss ich das auch nicht mehr erklären. Der Ort wird noch entschieden. Das Fundus am Bahnhof hat zwar mit den vorbeifahrenden Zügen Atmosphäre, aber kein stabiles WLAN. Ich schlage das Rick’s vor: WLAN, Atmosphäre, gute Musik und bei mir um die Ecke. Es haben sich via wevent immerhin schon sechs Teilnehmer angesagt (geht zur Not auch über upcoming), für die verkannte Webzwonull-Metropole Münster nicht schlecht. Außerdem gibts bunte Luftschlangen und Billy tanzt auf dem Tisch, also Teilnahmebefehl!

Webmontag Köln
26. November

Spielplatz Köln, mehr Infos bei upoming und im Wiki. Ob ich da hin komme, steht in den Sternen, noch mehr, ob ich dann schon Kaffee mitbringen kann. Aber auch so isses schön da. Nette Leute, interessante Präsis, so nahrhaft wie ein kleines Barcamp.

Webmontag Aachen
3. Dezember

Zum zweiten mal organisieren Christian, Andreas und Franz den Webmontag in Aachen. Dieses mal werde ich auf jeden Fall dabei sein und bei Interesse etwas zu zuckr (dann schon als closed beta online und unter neuem Namen) erzählen, eventuell auch ein paar Tipps zum Thema Naming geben. Auch hier ist der Ort noch offen. Infos und Anmeldung via upcoming, XING oder das Wiki.

easn Roundtable
15. Dezember

Hierzu lasse ich Andreas selbst zu Wort kommen:

Der roundtable soll konkret dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch zu kommenden Trends im Internet dienen. Die Identifizierung von neuen Strömungen, Märkten, und schließlich Business Opportunities steht dabei im Fokus. Beginnend mit einem Überblick zum Status Quo können die Teilnehmer anschließend in weiteren Diskussionen und Research/Work-Sprints ihre Marktkenntnisse vertiefen und Chancen herausarbeiten, am Ende des Treffens sollen klar identifizierte Marktchancen stehen.

Ich weiß noch nicht, ob ich es dorthin schaffe. Wenn der Workshop hält, was er verspricht, auf jeden Fall spannend. Rechtzeitig anmelden bei easn.

Google kommt nach Münster

14. November 2007

Der Suchmaschinenonlinewerbung- socialnetworkhandysoftwaremulti sucht nach Frischfleisch und will Ende des Monats westfälische Studenten kurz vor dem Abschluss casten (per Mail via Markus):

Google kommt an die Universität Münster, um einem immer noch weit verbreiteten Cliché entgegenzutreten: Eine Karriere beim Suchmaschinenanbieter und Akteur in der Online-Werbung „Google“ ist nicht nur für Programmierer und Computerexperten möglich! Gesucht werden vielmehr Kommunikationsspezialisten, kreative Köpfe und starke Team-Player mit unterschiedlichstem Studienhintergrund.

Wer sich für eine Karrriere im Bereich Online Sales und Marketing beim Datenkraken interessiert, sollte am 20. November um 16:30 beim Workshop mit Get-Together am Schlossplatz 5 vorbeischauen. Mehr Infos und den Kalender mit den Terminen an anderen Unis gibts direkt bei google.

Höchste Zeit

13. November 2007

Höchste Zeit

So gesehen schon vor längerem im Uni-Gebäude an der Scharnhorststraße.

Keine Zeit für lange Worte heute. Wir sind im Koffeinrausch.