Archive for the 'sonntagmorgen' Category

Sonntagmorgen ist online!

10. März 2008
sonntagmorgen-Logo

Wir haben es eben offiziell verkündet: Das Internet hat ab sofort seinen Ort für frischen, individuellen Kaffee. Den gestrigen Sonntag haben wir noch für letzte Korrekturen verwendet und diesen Montag kurzerhand zum Sonntagmorgen erklärt. Endlich kann es richtig losgehen. Testet uns, was das Zeug hält!

Advertisements

SponsR

26. Februar 2008

Nach dem Barcamp Mitteldeutschland hat Cem den Sonntagmorgen Kaffee zum zweiten Barcamp-Catering-Standard nach Walthers Obstsäften ausgerufen und die Vorstellung eines Barcamp-Marketender-Trosses entwickelt, der dem großen Webzwonull-Konferenztreck hinterherzieht. Das fände ich zu eintönig und kaum praktikabel. Stattdessen habe ich „SponsR“ vorgeschlagen, ein Internetmarktplatz für Sponsoringanbieter und -Nachfrager.

Auf Cems Anregung breite ich die Idee hier aus, als Vorschlag für das StartupWeekend Cebit oder für irgendjemand anders. Es wäre schön, eine solche Plattform zu haben. Ich gebe gern noch weitere Anregungen oder helfe, bin aber auch nicht böse, wenn das jemand für sich in die Hand nimmt.

Eigentlich ist es simpel: Auf dem Marktplatz tragen Firmen (und eventuell Privatpersonen) ein, welche Leistungen und Produkte sie zur Verfügung stellen könnten, in welchem Bereich sie das tun und was evtl. die Bedingungen sind (Nennung auf Plakaten, Pressepräsenz o.ä.). Auf der anderen Seite stehen Vereine und Veranstalter von Events, die eine Beschreibung ihrer Veranstaltung und ihren Bedarf veröffentlichen. Bei einem Matching schließen beide Parteien einen Vertrag, für den Vorlagen zur Verfügung stehen. Eventuell könnten die Sponsoren ein Sponsoring-Portfolio führen.

In erster Linie habe ich an Sachspenden gedacht, aber natürlich könnte SponsR auch die Plattform für Geldspenden zur Verfügung stellen: Payment-System, Blog, Spendencounter etc… – das Tüpfelchen auf dem „i“ wäre eine Art Zertifizierung des jeweiligen Projekts, um Vertrauen zu schaffen und Mißbrauch zu vermeiden.

Wer das für eine sozialromantische Spinnerei hält, den stoße ich gern mit der Nase darauf, dass es nicht anstößig ist, für erfolgreiche Vermittlungen oder pauschal für die Teilnahme eine Gebühr zu erheben. Sponsoring ist ein Milliardenmarkt (Hat jemand aktuelle genaue Zahlen für den deutschen Markt?).

Erst jetzt fallen mir die Verbindungen zum schweizer Projekt amazee auf, von dem uns das charismatische Gründer-Ehepaar beim Barcamp Hannover erzählt hat. Es handelt sich um eine Art Groupware für soziale Projekte. Schade, dass die Plattform noch nicht öffentlich ist, sonst könnte ich mehr erzählen.

Bisherige Angebote in diesem Bereich sind entweder klinisch tot oder befassen sich nur mit den „großen“ Projekten. Das kann man besser machen. Und alle hätten etwas davon.

Nix Dunkeldeutschland!

11. Februar 2008

…das Barcamp Mitteldeutschland war im Gegenteil sehr erhellend! Es lag sicher auch an meiner selektiven Wahrnehmung und meiner Session-Belegung, aber ich hatte den Eindruck, es ging recht viel um Wikis für Wissensmanagement und interne Unternehmenskommunikation, zum Beispiel zu Wikipatterns, was ich sehr interessant fand. Wie gesagt, vielleicht kommt es mir auch nur so vor, weil ich beratungsmäßig und bei sonntagmorgen im Moment dauernd damit zu tun habe.

A propos sonntagmorgen: Aus unserer bisher mit Abstand größten Live-Kaffee-Demo haben wir ein rundum positives Fazit ziehen können. Es war, als wir da waren, weit weniger stressig als gedacht und so weit ich bisher gehört und gelesen habe, waren die anderen Barcamper hochzufrieden. So hatten wir die Gelegenheit, bei zahlreichen Sessions dabeizusein.

Eine hat mich gedanklich ganz besonders beschäftigt: „5 wild ideas in 45 minutes“ von Oliver Gassner. Über Prediction Markets will ich mich in Zukunft noch schlau machen. Eines der wenigen Schlagworte, für die es noch keinen deutschsprachigen Wikipedia-Artikel gibt. Das macht es um so interessanter.

Was mir noch nicht endgültig einleuchten wollte, ist sein Erlös-Verteilungssystem für den Longtail. Der Vorteil soll sein, Micropayments von Cent-Bruchteilen zu vermeiden und nicht warten zu müssen, bis z.B. 20 Euro für eine Auszahlung aufgelaufen sind. In dem einleuchtenden, aber komplexen System sollten die Produzenten von User Generated Content z.B. einer werbefinanzierten Seite in Gruppen aufgeteilt werden, in denen reihum eine größere Summe ausgezahlt wird:

Nach festgelegten Kriterien wird jeweils zwischen Head und Tail unterschieden, dann der verbleibende Tail wieder in Head und Tail unterteilt etcpp., bis bei der letzten Teilung mehr User im Head als im Tail wären. Immer wenn eine Summe Geldes zur Verteilung stünde, würde zunächst für den ersten jeder der entstandenen Gruppen ein fixer Betrag ausgezahlt, in der nächsten Runde für den zweiten usw.

Nun die Sinnfrage: Warum ist das besser als jedem Produzenten erst etwas auszuzahlen, wenn eine bestimmte Schwelle erreicht ist? Nach diesem System dauert es doch noch länger, bis die Auszahlung den letzten im Longtail erreicht. Kann mir da jemand helfen?

Erhellend waren aber nicht nur die Sessions, sondern auch das Wetter, und so konnte ich besonders am Sonntag die Aussicht auf das Jenaer Umland genießen. Notiz an mich selbst: Ich möchte in einer Gegend wohnen, die einen sichtbaren Horizont zum Draufgucken hat. Sorry, Münster!

Danke an die Organisatoren Lars, Holger und Tina und an alle Helfer. Im Gegensatz zu vielen anderen hat mir ein funktionierendes W-LAN nicht gefehlt: Ich habe das Experiment eines Laptop-losen Barcamps gewagt und es ist gelungen! So hatte ich viel mehr Zeit für persönliche Gespräche und kleine Auszeiten. Viel wichtiger wäre mir genau deswegen aber ein gemeinsames Essen gewesen. Wenn schon jede Menge MyMuesli-Dosen dastanden, hätten Schalen und Milchtüten nicht geschadet, und in einem breiten Korridor um die Mittagszeit haben sich die Teilnehmer in alle Winde zerstreut. Versteht das aber als Jammern auf hohem Niveau: Es war schön, so viele neue Leute kennen zu lernen und eine schöne Gegend Deutschlands zu bereisen, die ich bislang nicht kannte. Ich hoffe auf ein nächstes mal und freu mich schon.

zuckr ist jetzt sonntagmorgen – und bloggt!

4. Dezember 2007

Wie ich ja schon angekündigt hatte, sollte zuckr für unser Startup nur ein Arbeitstitel bleiben. Auf dem gestrigen Webmontag in Aachen haben wir uns erstmals offiziell unter neuem Namen vorgestellt: Unter dem Namen sonntagmorgen wollten wir in Zukunft unseren frischen Kaffee an die Frau und den Mann bringen. Dieser Name verkörpert für uns am ehesten das Gefühl, das eine gute Kaffeemischung transportiert. Da ist es dann auch völlig egal, ob man sie am Dienstagnachmittag trinkt.

Die erste Präsentation unter neuem Namen haben wir dazu genutzt, endlich auch unser Blog an den Start zu bringen. Es gab in den letzten Wochen schon so vieles, das wir gern mit unseren Freunden, Bekannten und künftigen Beta-Testern geteilt hätten. Noch sieht es ein bisschen karg aus und WordPress muckt, aber das soll uns jetzt auch nicht mehr aufhalten.

Wer noch nicht weiß, was wir da eigentlich vorhaben und wem die Kurzfassung nicht reicht, bekommt im 8-minütigen easn-Video die ganze Geschichte.

Ab sofort werden wir sonntagmorgen betreffende Themen im Corporate Blog behandeln und alle Interessenten dort über den Stand der Dinge auf dem Laufenden halten.