Kleingewerbe im Polysemierausch

27. Februar 2008

Beim Vorbeigehen an der Schneiderei Tuchfühlung in meiner Nachbarstraße ist das Fass übergelaufen. Haarspalterei, Abschnitt, Kopfsalat… wo ist der Frisör Müller geblieben? Mit herbeigezwungenen Polysemen soll wohl Originalität transportiert werden, in der Hoffnung, dass sich der Kunde später noch an den witzigen Namen seines „Haarspalters“ erinnert. Dumm nur, dass alle in den gleichen Bildern sprechen. Bei mir würde der Frisör Schmitz mittlerweile wieder besser hängen bleiben.

Eine Antwort to “Kleingewerbe im Polysemierausch”

  1. Till Says:

    Da hat mich einer verstanden: Der neueste Frisör um die Ecke (jetzt sind es 4 im Radius von 500 Metern) heißt schlicht: „Die 2 Frisöre und Freunde“. Werd mal hingehen.


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