Balin, wa? BCB2-Eindrücke-Deponie

6. November 2007

Das war also das Barcamp Berlin zwo. Zwei Tage unter Bloggern, Proggern, Businesskaspern – und Anwälte sollen da auch rumgelaufen oder zeitweise sogar getorkelt sein, aber das ist ein Gerücht. Unverhofft mitten unter der Elite des Web 2.0, da kommt man vor lauter Ehrfurcht kaum noch zum Bloggen. Kann aber auch an der prekären W-LAN-Versorgung gelegen haben.

Dieses mal habe ich weit weniger Sessions besucht als in Köln, offenbar ganz gegen den Trend. Das lag keineswegs an uninteressanten Sessions, sondern daran, dass Tamer und ich den Essensraum zum zuckr-Büro umfunktioniert haben, dass es so viele interessante Gesprächspartner gab und – entscheidend – ein durchgehend verfügbares Buffet. Das war am Samstag auch an der Dekadenzgrenze gut, mit Lachs und jeder Menge Süßkram. Mein Paradies, zumal auch noch der Kaffee trinkbar war.

Thomas‘ Session zum Markenschutz habe ich auf Video aufgezeichnet. Sobald ich mit dem Einspielen der anderen 48 Stunden Material fertig bin, wird sie hochgeladen. Dann werde ich mich mal mit Mogulus beschäftigen.

Das große Interesse an der Edelbild-Session von Martina, Rainer und mir hat mich überrascht und erfreut. Rainer hat ein interessantes Spiel betrieben, um einen Aktienkurs zu bilden, über die Methodik waren wir uns aber noch nicht alle einig. Nachdem wir über Möglichkeiten zur Incentivierung der aktiven Mitarbeiter nachgedacht haben (Shareholder geben Aktien als Zahlungsmittel zurück in den Pool, Neuemission, Stundenkonten), haben wir uns dem Nucleus des Unternehmens, dem StartupWeekend zugewendet.

Robert hat die Idee entworfen, in Zukunft doch bei gleicher Teilnehmerzahl mehrere Teams parallel an unterschiedlichen Ideen arbeiten zu lassen. Im Laufe des Wochenendes würde der interne Markt die Verteilung von Ressourcen schon regeln. Auch eine interne Währung kam ins Spiel. Eine spannende Idee, die aber den ursprünglichen Crowdsourcing-Ansatz wegwischt.

Meine Notizen aus Gerrits Web-Typographie-Einführung erscheinen sind in einem gesonderten Artikel erschienen.

Für die besten Sessions gibts – natürlich – schon ein Ranking bei woobby.

Einen Eindruck der Location und Stimmung gibt der egoshooter-mäßige Trip von Tim.

Ach, und meiner Mama hab ich erklärt, was ein Blog ist. Von sieben weiteren Barcampern kann sie dankenswerterweise noch lernen, was sich hinter Twitter, UGC usw. verbirgt.

Leider kann ich gerade an der Web 2.0 Expo nicht mehr teilnehmen, aber hinter mir liegt ein sehr gelungenes, spaßiges und harmonisches Barcamp. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Organisatoren und alle, die ihr Wissen mit uns geteilt haben. Bis zum nächsten mal!

4 Antworten to “Balin, wa? BCB2-Eindrücke-Deponie”


  1. […] die Sessions schon anderswo ausführlich beschrieben sind (z.Bsp. auf Pfandtasse), und für mich der Socializing-Teil noch wichtiger ist, abschließend eine ungeordnete und völlig […]


  2. Ein schöner Bericht, danke! Allerdings habe ich nirgendwo torkelnde Anwälte gesehen. Was man von Pfandtassen ja nicht sagen kann ;o)
    Btw: habe meinen Sessionbericht online (Wenn Du mal nen Link zum Video brauchst)

  3. Till Says:

    Ist doch schon verlinkt.🙂 Und dass DU nichts gesehen hast, wundert mich nicht…

  4. zeniscalm Says:

    Den ersten Absatz find ich klasse!
    Torkelei ist mir nur im St.Oberholz aufgefallen – ansonsten habt Ihr Männer Euch brav zurückgehalten ; )


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