StartupWeekend – Erster Tag

22. September 2007

Es ist still geworden hier. Obwohl, oder besser gesagt: gerade weil es so viel Spannendes zu erzählen gäbe. Zum Beispiel von der Rede des Dalai Lama. Zum Beispiel von den Fortschritten bei zuckr. Oder vom StartupWeekend in Hamburg.

Im Augenblick sitze ich noch im Stilwerk um die Ecke vom Fischmarkt mit dem letzten Dutzend tapferer Startup-Gründer, größtenteils Entwickler, um unsere Idee auf die Straße z bringen. Seit heute morgen um 9 haben wir uns Ideen um die Ohren gehauen. Was dabei herausgekommen ist, will ich – mehr der Spannung halber – hier noch nicht im Detail verraten. Morgen Abend gibts die Auflösung.

Mit sehr gemischten Gefühlen habe ich den Tag verfolgt. Großer Optimismus nach den 13 Vorschlägen im Pitch, Euphorie beim großartig kreativen Mindmapping, die erste Ernüchterung, als schon alles auseinanderstob, bevor wir uns auf eine konkrete Richtung geeinigt hatten. Seitdem schwanke ich zwischen behutsamem Optimismus und vorsorglichem Pessimismus.

Die Meinungen, ob am Ende in erster Linie ein ausgefeilter Businessplan oder ein fertiges Produkt nach dem Motto „quick and dirty“ stehen soll, gehen auseinander. Unsere Unterstützer von PWC sind für ersteres, ich eher für letzteres. Das sollte schließlich der Witz dieser Veranstaltung sein.

Einige Lehren kann ich schon jetzt aus dem Experiment ziehen. Etwa dass die Masse zwar vielleicht schlauer ist, aber nicht mutig. Der kleinste gemeinsame Nenner ist meist eher konservativ und unspektakulär. Das muss nicht negativ sein, es steigert die Chance auf ein zukünftig solides Unternehmen. Wirklich bahnbrechend innovativ ist man so aber nicht. Es lassen sich unzählige tolle Ideen generieren, aber schwer tragfähige Entscheidungen herbeiführen.

Mittlerweile wächst die Gruppe an und es wird noch angeregt diskutiert. Die Entwickler beginnen ihre Nachtschicht zur Umsetzung der über den Tag gereiften Idee und wir brainstormen noch über Details. All zu spät wird es für mich wohl nicht mehr werden, aber ich werde wieder mit Optimismus nach Hause gehen: Morgen Abend wird es etwas zu sehen geben.

Vom gestrigen Warmup gibts übrigens schon Fotos.

2 Antworten to “StartupWeekend – Erster Tag”


  1. […] Till hat seine Eindrücke vom ersten Tag veröffentlicht, er ist für die Koordination der Arbeitsgruppen zuständig. var addthis_pub […]


  2. […] Till Achinger schwankt zwischen behutsamem Optimismus und vorsorglichem Pessimismus. […]


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