Solidar-Kapitalismus: Kiva vermittelt Mikrokredite

6. September 2007

Es geht um Startups. Allerdings nicht um „the next big thing“ sondern um Existenzen. Um einen Plattenladen in Togo oder einen Bauernhof in Äthiopien. Bei Kiva (via Kolja und Remo Uherek) kann man in solche Projekte investieren. Man beteiligt sich mit 25 Dollar an Mikro-Krediten im Gesamtvolumen von meist 400 bis 1200 Dollar und finanziert damit Existenzgründungen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Regelmäßig bekommt man Berichte, wie sich das Unternehmen entwickelt und monatlich wird Geld zurückgezahlt.

Was ich an der Idee toll finde ist in erster Linie der Ansatz der Eigenverantwortlichkeit. Anstatt zu spenden und damit Unselbständigkeit und Abhängigkeit zu fördern, hilft man Menschen, ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen. Und dadurch, dass ich konkrete Projekte fördere und über deren Fortgang auf dem Laufenden bleibe, brauche ich nicht zu befürchten, dass mein Geld in Verwaltungen versickert.

Habe mich gerade registriert und werde gleich mal die aktuellen Projekte durchsehen. Zwei Kühe kaufen klingt nach einem guten Plan. Hebt sich erfrischend von Premium-Modellen und Adsense-Werbung ab.🙂

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