Genießt die Ruhe, schaltet (den Rechner) mal ab und setzt Euch mit einem Kaffee und einem Buch aufs Sofa, verbringt Zeit mit geliebten Menschen, macht Spaziergänge durch die Kälte, aber zieht Euch warm an:
Kleiner Tipp noch: Grundsätzlich an einem Tag nur eine Akku-Ladung des Laptops zu verwenden ist ein wirkungsvoller kleiner Eingriff, der ungeahntes Entspannungs-Potential freiwerden lässt.
All meinen Lesern wünsche ich ein harmonisches und entspannendes Fest, um Kraft zu sammeln für ein erfolgreiches 2008. Ich hoffe, wir lesen uns dann wieder.
Beim so betitelten IdeaLab an der WWU war zwar hin und wieder schon das böse Wort von der Blase zu hören, die Euphorie ist aber ungebrochen. Oliver Jung ließ in seiner Präsentation die Geldsäche regnen…
…und am Waschtisch klemmen Mitgründer-Gesuche wie andernorts Gewinnspiel-Karten:
Wer die Karten übersehen hat, findet die ausführliche Beschreibung bei Armin Riemer.
Für eine Dreiviertelstunde bin ich heute in Hamm gestrandet. Da steppt nicht gerade der Bär. W-LAN sowieso Fehlanzeige. Verschlafener ist nur noch Eschweiler (Fotos).
Aber einen guten Kaffee in einer schön restaurierten Bahnhofshalle gibt’s, und im Feedreader die Nachrichten der letzten Stunden.
Wie auf Absprache bezeichnet innerhalb eines Tages schon der Zweite mein Projekt ohne Namen als „Killerapplikation“, diesmal Uli Bartholmös. Was für ein Wort. Klingt so böse. Dabei bin ich doch so ein netter Kerl. Völlig unschuldig. Wie ein Welpe. Lasst es uns eine Streichelapplikation nennen. *malt Sonnenblumen auf seinen Laptop* Das Feedback und die Stoßrichtung anderer Startups machen mir Mut, gebieten aber auch zur Eile. Aber in Sachen Personal und Finanzen tut was im Augenblick.
Ich hab aus gegebenem Anlass heute morgen doch “Wag the long tail” geschwänzt - muss sowieso um 16.30 schon wieder in Aachen sein, aber man sieht sich heute Abend auf der Party! - und stattdessen den Strauch im Hof gestutzt.
Dann stehe ich vor diesem grünen, giftigen Strauch, der schon da ist, seit ich denken kann, und räsoniere. Was schneide ich weg, was lasse ich dran? Nimmt das zu viel Licht? Oder wirkt es dann zu kahl? Mich bringt so was zum Nachdenken. Viele Analogien.
Ich tendiere im Zweifel dazu, etwas nicht wegzuschneiden, sondern lieber erst mal wachsen zu lassen und zuzusehen, was draus wird. Manchmal wäre es besser, konsequenter zu sein. Ein mutiger Schnitt - und es fällt wieder Licht auf den Boden, es wächst etwas neues, das sonst keine Chance gehabt hätte. Aber was?
Der größte Feind des modernen Menschen ist seine Freiheit. Kontingenz, die Fülle der Möglichkeiten. Dass etwas so oder auch anders sein könnte, mit ungewissem Ausgang. Manchen Menschen jagt das solche Angst ein, dass sie alles wachsen lassen und keine Schnitte machen. Bis alles eingeht.
Ich habe geschnitten. Schade um das schöne Grün, aber zumindest kommt die Sonne wieder durch.
Hat mich ein Bisschen an Flashmobs erinnert, was sich gestern Abend um Punkt 20 Uhr auf dem Aachener Marktplatz zusammenbraute. Von irgendwoher waren sie auf einmal da: angetrunkene junge Männer in bescheuerten weißen T-Shirts, mit einem Autoanhänger voller Musikinstrumente und Alkoholika. Einer im rot-gelben Hahnenkostüm. Junggesellenabschied - oh nein, bitte nicht. Nicht, während wir noch auf unsere Calamari und Freunde warten müssen.
Synchrone Gedanken der besten Freundin von allen (danke, Herr Kishon, für diese Formulierung) und mir: Geht weg, geht weg, geht weg - bleibt! Denn die kennen wir doch! An diesem Abend unterwegs als “Die Hahn Band”, in informierten Kreisen aber besser bekannt als Showband “After Work“.
Wir sind geblieben und es hat sich gelohnt. Es gab nicht nur Jägermeister, für den ich mich königlich zum Affen - oder besser: zum Huhn - machen musste, sondern auch erstklassiges Entertainment. Fanden außer uns auch ca. 50 andere Zuschauer.
Ein paar kleine Ausschnitte möchte ich denen, die nicht dabei waren, nicht vorenthalten:
Intro und “Let Me Entertain You”
Outro und “Everybody”
Zur Ehrenrettung: Die Jungs waren schon angetrunken und die Technik echt bescheiden. Man kann sie sich echt anhören. Davon kann man sich auch selbst überzeugen.
Die skulptur projekte 07 haben Münster fest im Griff. Überall rennen Touristen, Kunstinteressierte und Pseudos herum, mit Karten, Führern und Kameras. Die Karten sind das wichtigste: Sie helfen, Kunst von zufällig herumstehendem Sperrgut zu unterscheiden. Achtung: Der Güllewagen am Aasee ist Kunst. Der Müllhaufen am Ludgerikreisel ist es nicht. Den Rest des Beitrags lesen »
Die PFANDTASSE ist nicht nur ein Stück Porzellan, sondern ein Lebensgefühl. Die PFANDTASSE ist ein Stück Konsumkritik, der Verzicht auf materiellen, persönlichen Besitz. Sie ist ein Symbol der Gleichheit und flexiblen urbanen Lebensstils. Und das wichtigste: Man kann Kaffee draus trinken!
Aus der PFANDTASSE trinkt regelmäßig Till Achinger. Mittlerweile am liebsten meinen eigenen Kaffee. Dabei beschäftige ich mich mit Kommunikation auf verschiedensten Ebenen. Gedanken, die dabei hängen bleiben, landen immer mal wieder hier.