Dieser Artikel ist schon eine Weile fertig und sollte eigentlich “wir sind online” heißen. Einen Beitrag mit diesem Titel wird es aber in Kürze noch geben. Auch wenn im Netz nur eine Willkommensseite von edelbild zu sehen war, sehe ich die Aufgabe des Wochenendes als voll erfüllt an. Was jetzt im Hintergrund noch geschieht, ist Feinschliff. Natürlich wird vielerorts (z.B. bei deutsche startups) in den Kommentaren geunkt, für 200 eingesetzte Manntage sei noch nicht viel herausgekommen. Dass das so nicht stimmt, weiß ich aus erster Hand, wenn man natürlich bei einem solchen Experiment Abstriche in der Effektivität machen muss, wie ich hier auch bereits beschrieben habe.
Für diejenigen, die es noch nicht in den anderen Blogs gelesen haben: “edelbild - einfach schöne Bilder” ist ein Bildbearbeitungsservice nach dem KISS-Prinzip. Bild hochladen, von Photoshop-Pros aufhübschen lassen, wieder runterladen, fertig. Damit hat das erste europäische StartupWeekend nicht das Rad neu erfunden, aber weltweit erstmals demonstriert, dass eine Gründung dieser Art unter diesen Rahmenbedingungen an einem Wochenende möglich ist. Natürlich soll es nicht beim derzeitigen Umfang bleiben. edelbild soll sich noch entwickeln.
Während das Team IT also in die Tasten haut, um in Bälde eine saubere, “edle” Seite zu präsentieren, bauen wir unsere interne und externe Kommunikation auf. Wenn man zuvor Seite an Seite gearbeitet hat und nun ein kleinerer, über Deutschland verteilter Teil der Gründer weiterarbeiten soll, braucht diese Umstellung Zeit. Zumindest ist ein Pressekontakt eingerichtet, der erst mal über mich läuft, ein Corporate Blog ist am Start und edelbild twittert auch.
Im Laufe des Wochenendes sind eine Menge tolle Ideen aufgekommen, in welche Richtung der Service steuern könnte, die Essenz daraus ist im Businessplan festgehalten. Ich bin selbst sehr gespannt, was mit der Firma in nächster Zeit passiert. Die Firma trägt einige Lasten mit sich herum, die andere nicht haben, kann aber auch einen Vorteil aus ihrer breiten Basis ziehen. Und auch, wenn ich nicht von Anfang an von der Idee überzeugt war, drücke ich die Daumen und habe meine Shares nicht NUR, um sie über den Schreibtisch zu hängen.