Gestern habe ich den Querkopf ausgemacht, der sich für die Idee des copycat weekends verantwortlich erklärt, die seit dem StartupWeekend herumgeistert: Peter war’s, im Auto ICE nach Hamburg mit Jan. Das könnte im Grunde wie ein StartupWeekend laufen, nur dass nicht langwierig eine neue Idee entworfen, sondern eine irgendwoanders erprobte gut kopiert wird. Das sollte die potentiellen Investoren doch freuen.
In einer Entspannungsminute habe ich mal einen naheliegenden Logo-Vorschlag hingeworfen. Public domain. Und wer es besser machen kann, ist ganz herzlich eingeladen, entweder an dieser Version rumzudoktern oder seine eigene zu veröffentlichen.
Um die Raffgier-Vorwürfe gleich wieder abzudrehen: Das wird ein reines Spaß-Wochenende ohne Profitabsicht. Peter hat vorgeschlagen, das Projekt mitsamt Namen, Domain und Codebase im Anschluss an das Wochenende für einen guten Zweck bei Ebay zu versteigern, eine Pulle Sekt aufzumachen und nach Hause zu gehen. Das gefällt mir gut, ich würde es aber um einen kleinen Dreh weiterspinnen:
Begonnen wird mit der Versteigerung schon am Samstagabend, während wir noch entwickeln, und Ende ist am Sonntag um 18 Uhr. Wird doch auch für die Bieter viel spannender, wenn sie per Liveblog und Videostream mitverfolgen können, was sie für ihre Millionen eigentlich kriegen. Und wir gehen mit dem Gefühl nach Hause, wirklich einen Schlussstein drangesetzt zu haben. Als Ort schlage ich natürlich Münster vor.
Im Zuge des bcb2 ist auch die verwegenste Barcamp-Idee aller Zeiten aufgekommen. Als wir von zuckr erzählt haben, hat uns ja schon jemand für verrückt erklärt (“Und ihr meint das ernst?”), aber das, mein lieber Jan, toppt alles. Mehr Infos in Kürze.

7. November 2007 um 11:26 nachmittags
Dann bitte hier in der Nähe, damit ich auch mitmachen kann…
8. November 2007 um 2:55 vormittags
Also wenn das in Münster stattfinden würde, würd ich mitmachen wollen. Lustige Idee!
8. November 2007 um 3:09 vormittags
spread the word!
8. November 2007 um 2:56 nachmittags
[...] Das Logo sowie weitere Denkanstöße stammen von Till. [...]
8. November 2007 um 11:42 nachmittags
Yeah, hauptsache ist, dass das ganze irgendwo im Herzen Deutschalnds stattfindet, damit sich die Anreisewege minimieren … Aso, und die Idee ist auf dem Weg nach Hamburg zum StartupWeekend mit Jan im ICE entstanden …
10. November 2007 um 2:56 nachmittags
[...] eigene Geschäftsidee, die an einem StartUpWeekend entwickelt wird, sondern ein copycat weekend. Dabei wird eine bereits vorhandene, erprobte Idee in einen anderen Bereich implementiert / [...]
11. November 2007 um 4:50 nachmittags
Moment mal: Was soll DAS denn:
“nicht langwierig eine neue Idee entworfen, sondern eine irgendwoanders erprobte gut kopiert wird. Das sollte die potentiellen Investoren doch freuen.”?
Pfandtassen darf ich nicht kopieren, aber Ideen schon?
Achja “Stichwort Investoren” – verstehe – weil´s Kohle bringt.
PLAGIATOREN AN DIE WAND!!!
DAS Blut gäb mal ein coooles Gaffito!
11. November 2007 um 8:02 nachmittags
Ironie funktioniert per Definitionem nur, solange sie nicht explizit als solche gekennzeichnet wird. Ich nehme zugunsten der Erheiterung meiner übrigen Leser die Irritation einiger verbissener Gemüter in Kauf. Lieber Herr Fuegner: Lesen Sie doch Texte mal zuende, bevor Sie Blut spritzen lassen. Kontext hilft!