Vor ein paar Tagen habe ich bei Facebook eine Freundschaftseinladung bekommen. Hübsche Frau, aber kennen wir uns? Tun wir nicht, die Konversation verläuft im Sande, während die Dame weiter reichlich Kontakte schaufelt. Was sollte das also?
Die Auflösung folgt schnell, in Form einer Einladung zur Tripmonkey-Gruppe. Da kann man natürlich nur rein, wenn man auch bei Tripmonkey angemeldet ist. Das ist die kommerzielle und verzwonullte Variante des guten alten Hospitality Club - man kann Übernachtungsplätze anbieten oder sich selbst bei anderen Mitgliedern im Gästezimmer einquartieren. Ein wenig mehr über die Plattform erklärt der Gründer Dominik Richter bei Gründerszene.
Wie ich mittlerweile erfahren habe ist die Dame, die so eifrig und in ihrer Freizeit, wie sie betont, lauter Leute zu Freunden klickt und Tripmonkey promotet, dort Praktikantin. Lobenswertes Commitment, das muss ich ja sagen. Aber ich würde meinen Praktikanten so was während der Arbeitszeit erlauben. ![]()