Archiv für Juli, 2007

Fremde Federn für die Jusos

20. Juli 2007

Die Jusos Hessen Nord hatten da eine ganz tolle, frische, neue und ihnen höchst eigene Idee. Dass Karan und Sven Scholz ein paar Tage früher drauf gekommen sind und ungezählte Blogs (darunter auch die PFANDTASSE) seitdem berichten - reiner Zufall. Meine Herren, dass denen das nach drei Tagen immer noch nicht peinlich ist…

Keine Sommerpause…

18. Juli 2007

…ich befolge dieser Tage nur verstärkt die Regeln 3 und 10 des Hot Bloggings. So wie jetzt. Substanz gibts dann auch bald wieder, aber die scheinen andere auch nicht nötig zu haben. Wünsche noch einen biergartigen Abend.

Der ÖPNV hat mich wieder

17. Juli 2007

Wer mich einigermaßen kennt, sollte beim Lesen dieses Posts sitzen.

Ich hab es tatsächlich getan. Er ist weg.

Alfa Romeo Sportwagon

Gestern hab ich ihn an einen italienischen Pizzafahrer verkauft und mich damit von 121 auf fulminante 7000 kW gesteigert:  Den Rest des Beitrags lesen »

Grundgesetz - limited edition

14. Juli 2007

Heiligendamm vor Störenfrieden schützen: 100 Mio Euro

Bundestrojaner“: 200.000 Euro

Das Grundgesetz: unbezahlbar.

Drei Exemplare pro Person kann man beim Bundestag kostenlos bestellen. Sven Scholz hat Karans Vorschlag, sich schnell noch eins zu bestellen, so lange es noch existiert (dazu lesenswert der Spiegel von dieser Woche), ein wenig weitergedacht: Eins gut verbuddeln für unsere Nachkommen, eins in den Bücherschrank und eins - ab hier wirds spaßig - abschicken an:

Bundesministerium des Innern,
z.Hd. Hr. W. Schäuble
Alt-Moabit 101
10559 Berlin

Die Bestellung ist schnell und unkompliziert, ich hab sie schon abgesetzt. Übrigens: Büchersendungen sind billiger - müssen nur unversiegelt verschickt werden. :-)

WWU als Barcode - PIEP! 275 Euro bitte.

13. Juli 2007

Das neue Corporate Design der Uni ist da. Schon seit einer Woche, und ich kriegs erst jetzt mit. Aber schon vorher hab ich Zeichnungen gesehen und mir sagen lassen, dass es “polarisiert”. In der Tat.

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Updated: Crowdsourcing goes Startup

12. Juli 2007

Cem Basman schlägt ein Startup-Wochenende (via Basic Thinking) nach dem Vorbild in den USA vor. Das besondere: Bei diesem Wochenende soll eine einfache, witzige Business-Idee umgesetzt und mit allen Beteiligten eine entsprechende Gesellschaft gegründet werden. Hoffentlich führt das nicht zu den lähmenden Problemen, die mich zum Rückzug aus dem wave-IT-Kernteam bewogen haben. Lässt sich aber sicher lösen. Den Rest des Beitrags lesen »

Münsters Straßen

12. Juli 2007

Da lebt man hier so vor sich hin und denkt, Münster ist ruhig und beschaulich, dabei fighten um mich herum die Vororte - pardon: Ghettos - um die Vorherrschaft! In meinen Augen derzeit ganz vorn: Koma K und seine Crew 157 mit “Münsters Straßen”. Sehenswert!

Nach dem in dieser Reihe elaboriertesten Beitrag aus Coerde seht Ihr hier den Kollegen aus Kinderhaus - Daniel mit den (sic!) Track “Manche Leute”: Den Rest des Beitrags lesen »

Die Angst vor dem Ideenklau

11. Juli 2007

dukudu-Gründer Christian Reder berichtet in seinem Startup-Exit-Blog von einer - sagen wir - überzufälligen Begebenheit: Kurz nachdem das kreativ aus der Reihe tanzende dukudu-Exposée beim European Founders Fund der Samwer-Brüder eingegangen war, schaute einer der Gründer des Konkurrenten Frazr in Reders XING-Profil rein. Bis dato war das Projekt dukudu aber völlig geheim. Und Frazr wurde damals bereits vom EFF finanziert. Reder distanziert sich von Unterstellungen, legt aber schon einige Vermutungen nahe…

Nun kann man darüber streiten, ob es so clever ist, ausgerechnet bei einem VC um eine Finanzspritze zu bitten, der schon die direkte Konkurrenz im Portfolio hat. Diese Diskussion hatten wir bei wave-IT auch schon in aller Ausführlichkeit. Der andere Aspekt ist das Taktieren um die geheimen Pläne. Wieviel erzählt man potentiellen Geldgebern, Mitarbeitern, Partnern? Wie lange hält man Informationen zurück und vor wem? Den Rest des Beitrags lesen »

Gegangen um zu bleiben

10. Juli 2007

Zu viele Köche verderben den Brei. Eine platte Redensart, deshalb aber nicht weniger wahr. Und manchmal ist es besser, wenn die Dinge eine andere Richtung nehmen als man sich ursprünglich gedacht hatte, damit sie sich zumindest überhaupt bewegen.

So habe ich heute offiziell meinen Abschied aus dem wave-IT-Kernteam genommen. Für die Leser dieses Blogs muss es wie ein kurzes Gastspiel wirken, aber ungezählte Stunden der vergangenen 6 Monate gehen auf das wave-IT-Konto.

Dem Projekt bleibe ich freundschaftlich verbunden und werde in Zukunft als externer Berater für PR, Marketing und Design fungieren. wave-IT wird nun von Micha allein weitergeführt, mit demnächst hoffentlich einer Riege fähger Java-Götter zu seiner freien Verfügung.

Mir bleibt mit diesem Schritt mehr Zeit für meine Agentur, in der ich einige spannende neue Projekte betreue, aber auch für andere spannende Projekte und Ideen, die mir noch am Herzen liegen. Eines davon will ich ganz besonders vorantreiben. Näheres in Kürze. Gelangweilte Rails-Götter, bitte melden! ;-)

Twitter-Klon - wer will noch mal, wer hat noch nicht?

9. Juli 2007

Ein Web 2.0-Projekt für unter 10.000 Euro netto - billiger gehts nur noch beim Web2.0generator. Exit via Ebay scheint Schule zu machen, mit unterschiedlichem Erfolg.

Dass manche Marketing-Buzzes nur einmal funktionieren, haben doch schon die Million-Dollar-Homepage-Nachahmer bewiesen, also was treibt die Macher von texteln.de augerechnet jetzt zu diesem Schritt? Private Differenzen wie bei Dukudu? Nein, einfach keine Kohle mehr, schreiben sie in ihrem Blog und in der Auktionsbeschreibung.

So leid mir das tut - aber rennen nicht im Prinzip ne ganze Menge willige VCs rum? Wenn die nicht investieren, gibt mir das zu denken. Wer aber in gut zweieinhalb Stunden Web 2.0-Unternehmer sein will und zehn Mille übrig hat, kann bei der Texteln-Auktion noch mitbieten. Vielleicht findet sich ja noch eine Lücke zwischen den 20 anderen Klonen.

Web 2.0-Projekte sind die neuen schnelldrehenden Konsumgüter.

UPDATE: 3…2…1…Deins! Texteln ist für gut 11.000 Euro weggegangen. 3 Bieter. Nicht gerade eine Schlacht. Bin gespannt, ob ein bekannter Name oder ein Glücksritter dahintersteckt.